Viele private Bauherren erbringen Eigenleistungen, vom Verlegen der Böden und Tapezieren, bis hin zum Verputzen der Wände. Wenn Verwandte und Freunde auf der Baustelle mit anpacken, sind sie über die Bau-Berufsgenossenschaft gegen das Schlimmste versichert. Der Bauherr hat der Berufsgenossenschaft gegenüber allerdings eine Anzeigepflicht und muss seine Bauhelfer dort anmelden. Tut er dies nicht, wird im Schadensfall ein Bußgeld fällig.

Der Bauherr selbst und dessen Ehepartner sind jedoch nicht über die Berufsgenossenschaft versichert. Hier hilft nur eine private Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung. In jedem Fall sollten Bauherren prüfen, ob ein eventuell schon vorhandener Versicherungsschutz tatsächlich ausreicht und die Deckungssumme gegebenenfalls erhöht oder eine gesonderte Police abzuschließen ist.

Quelle: Wirtschaftswoche / XING